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Stand 02.07.2018

Raketenabteilung 1
                                  RUDI ARNDT

Die Raketenabteilung 1 gehörte zum Bestand der 1. Motorisierten Schützendivision und unterstand dem Divisionskommandeur direkt.

Sie trug den Ehrennamen RUDI ARNDT

R-Arndt

Bildquelle: Briefmarke DDR, bearbeitet

Rudi Arndt wurde am 26. April 1909 in Berlin geboren und
verstarb am 3. Mai 1940 im KZ Buchenwald.
Er war der Sohn eines Beamten.
Bereits während seiner Realschulzeit schloss er sich dem Schwarzen Haufen, eine linke jüdischen Jugendgruppe, an.
 Im April 1931 wurde er erstmals wegen seiner politischen Tätigkeit verhaftet und zu eineinhalb Jahren Festungshaft verurteilt.1933 beteiligte sich Arndt im Ruhrgebiet und in Berlin am illegalen Kampf gegen das NS-Regime. Am 12. Oktober 1933 wurde er verhaftet und drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach Verbüßung seiner Haftzeit kam Arndt in die Konzentrationslager Sachsenhausen und Dachau. 1938 wurde er als „politischer Jude“ ins KZ Buchenwald deportiert. Nach seiner Ankunft war Arndt zunächst kurze Zeit in einem Baukommando tätig. 1938/1939 arbeitete er als Krankenpfleger für jüdische Häftlinge und war Blockältester im Block 22.
Nach einer Denunziation durch kriminelle Häftlinge im Steinbruch, wurde er von der SS vorgeblich „auf der Flucht“ erschossen.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Arndt_(Widerstandsk%C3%A4mpfer)

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